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Selfempowerment

   
Künstlerische Freiheit neu entdecken. Selfempowerment der Autoren!
Sie sind auf sich gestellt, aber nicht allein!

Wo stehen wir mit unseren Idealen von Literatur, Kunst, Kommerz? Was ist Kritik? Was ist Geschmacksurteil? Was ist der ästhetische Maßstab? Wie können wir eine größere Eigenständigkeit erlangen in unserem Denken, in unseren Werturteilen und in unserem Handeln?

Es findet ein Strukturwandel in der Literaturlandschaft statt. Internet, Digitaldruck von Büchern, Onlinebuchhandel eröffnen neue Möglichkeiten für Autoren und verändern die Rolle der Verlage, des Buchhandels und der Buchkritik. Noch haben einige Verlage den Nimbus der Autorität: ein Text im Selbstverlag ist unbedeutend, wird derselbe Text aber von einem namhaften Verlag herausgebracht, genießt der Autor ein ganz anderes Ansehen. Dieser Verantwortung werden die Verlage aber immer weniger gerecht: wirtschaftliche Fehlüberlegungen (zu hohe Druck-, Vertriebs- und Lagerkosten) ökonomisieren die Kritikfähigkeit des Lektorats. Die Lektorate werden nicht der Qualität der Manuskripte gerecht, sondern beurteilen fast ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Verkaufbarkeit und des sich bisher ökonomisch bewährten Verlagprogramms. Dadurch machen sie sich zum Sklaven der öffentlichen Meinung, des Mainstreams, des Marktes, anstatt meinungs- und geschmacksbildend tätig zu sein.

Im Grunde aber ist der Strukturwandel nicht nur nicht aufzuhalten, sondern auch sehr zum Vorteil der Autoren in ihrer künstlerischen und individuellen Freiheit, die sie keinem ökonomischen Druck mehr beugen und anpassen müssen.

Ohne finanzielles Risiko können Autoren der Drehtürmentalität der Verlage, der Ignoranz der Lektorate, ihre Eigeninitiative als Selfpublisher entgegensetzen. Doch hat das Selfpublishing auch eine Kehrseite: So entsteht ein breites Feld des selbstpublizierenden Wildwuchses. Die von Verlagslektoraten ignorierten Autoren fangen an, die Lektorate zu ignorieren. Blind und selbstunkritisch vom eigenen Können überzeugt publizieren sie, was ihnen in den Sinn und aufs Papier kommt. Im Klischee des verkannten Genies immunisieren sie sich gegen jegliche Kritik.

So paradox es klingt: gerade angesichts dieser Entwicklung setzt das Schreibhaus auf das Selfempowerment der Autoren. Aufklärung, Sprachkompetenz und literarisch-kreative Bildung vermitteln Ihnen nicht nur die Möglichkeit der besseren Selbsteinschätzung, sondern auch der Selbstvermarktung. Bestsellerscharlatanerie, Patentrezepte-Denken, extrinsische Regelgläubigkeit können nur überwunden werden, wenn Bildung und Aufklärung im Kontext des kreativen Schreibens befördert werden.

In diesem Zusammenhang bedeutet Selfempowerment:

«loslassen, sich mit nichts und niemandem zu identifizieren. Auch nicht mit unseren eigenen Gedanken, die in vielen Fällen gar nicht wirklich unsere eigenen Gedanken sind.»
(Dr. Urs-Peter Oberlin | www.oberlin.ch


Hierbei ist das Schreibhaus ein ThinkTank des Selfempowerments für Autorinnen und Autoren, die
- eine inhaltliche und persönliche
- kritische wie selbstkritische Auseinandersetzung mit Lektoren ihrer Manuskripte
suchen, um qualitäts- und selbstbewusst ihre Bücher selbst zu publizieren und zu vermarkten.

Im Schreibhaus wird kritisch lektoriert und es werden Strategien der Verbreitung und Vermarktung individuell auf das jeweilige Projekt bezogen entwickelt.

   

   

 

 

Uri Bülbül

 

 
   

 

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